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Die Design Diktatur

In Gewalt in Kommunikation, Staatsgewalt on November 26, 2012 at 10:11 am

Was ist das Internet? Eine Frage die jeder irgendwie beantworten kann. Ein unendlicher freier Raum. Mein Fenster zur Welt. Grenzüberschreitend und global. Ein Mechanismus in dem alles und jede/r Platz findet. Wir schaffen es durch unsere Inhalte und Diskussionen. Es bedarf keiner zentralen Kontrolle oder Autorität, sondern einfach nur der Menschen, die alle verbunden sind.
Das Internet wird häufig mit Freiheit gleichgesetzt und hat einen Status der Religion bei Webaktivisten. Die virtuelle Realität ist die bessere Realität, da sie uns mit unendlichen Möglichkeiten ausstattet.
In diesen Tagen, zwischen dem 20.11 und 29.11, trifft sich die International Telecommunications Union (ITU) in Dubai. Dies ist der Verband innerhalb der Vereinten Nationen, bestehend aus 193 Mitgliedsstaaten, der sich mit Informations- & Telekommunikationsrichtlinien auseinandersetzt. Das letzte Abkommen das innerhalb dieses Verbandes geschlossen wurde liegt 25 Jahre zurück. Die Regulierung des Internet war damals nicht vorgesehen, da es dieses schlichtweg nicht gab. Nun soll das passieren und beschlossen werden.  Eine Internet Governance die global agiert und nicht länger einzelnen Staaten die Gesetzeshoheit gibt, soll beschlossen werden. Alle Staaten sollen die gleichen Zugangsmöglichkeiten haben, liest es sich auf der Website der ITU.
Dies ruft Proteste hervor. Doch weniger von Webaktivisten als von den USA. Diese wollen die Freiheit für die User bewahren. Warum in dieses wunderbar funktionierende System eingreifen?
Außerdem sei dies gar nicht praktikabel, so ein Sprecher des US-Governements, der beanstandet, dass das Internet nicht mit nationalen Grenzen kompatibel sei, und internationale Richtlinien einfach nicht zu managen sein ( http://theglobaljournal.net/article/view/873/ ).
Verantwortlich für das große Interesse, dass die USA das Abkommen blockieren hat die WCIT Ad Hoc Working Group,’ eine Wirtschafts-Koalition bestehend aus Unternehmen wie  AT&T, Cisco, Comcast, Google, Intel, Microsoft, News Corporation, Oracle, Telefonica, Time Warner Cable, Verisign und Verizon, die Ihren Einfluss geltend gemacht haben um das Gouvernement von ihrer Position durch Lobby-Arbeit zu überzeugen.
Die USA sind zwar nicht gegen den Anschluss weniger entwickelter Länder an den internationalen Standard. Sind aber der Meinung, dass dieses „Wachstumspotential“ privatwirtschaftlich weitaus besser erschlossen werden kann.
Des Weiteren wird die Meinung vertreten, dass ein Top-Down Ansatz entgegen der eigentlichen Struktur des Internets läuft und somit unrealistisch sei. Diese und weitere Argumente finden sich auch im Stanford Technology Law Review. Verwunderlich nur, dass der Artikel von Patrick Ryan verfasst wurde, der neben seiner Wissenschaftstätigkeit auch auf der Gehaltsliste von Google steht.  Er geht so weit das Vorhaben der ITU als Titanic-Moment des Internets zu bezeichnen ( http://stlr.stanford.edu/2012/07/the-itu-and-the-internets-titanic-moment/ )
Warum aber dieser EInsatz der Telekommunikationsunternehmen? Sind sie wirklich die weißen Ritter, die sich gegen Willkür und Eingriffe für unseren herrlichen freien Raum einsetzen? Dazu müssen wir zur Ausgangsfrage zurück: Was ist das Internet? Metaphorisch ist dies ein riesiger virtueller Raum. Aber was ist das Internet physisch? Es sind riesige Server-Gebäude in denen Daten ein- und ausgehen, sowie gespeichert werden. Um eine Vorstellung davon zu bekommen: Apples Daten-Center in North-Carolina  um seine Internetdienst Cloud eigenhändig zu managen, umfasst ein 180 Hektar großes Stück Land, das vollständig umzäunt ist, und ein 153.924 Quadratmeter großes Gebäude beherrbergt, das nichts anderes als Server beinhaltet ( http://www.datacenterknowledge.com/the-apple-data-center-faq/ ). Und Apple ist ein vergleichsweise kleiner Player auf diesem Markt.
Verbunden sind alle diese Server global über Unterwasserkabel wie die Submarine Cable Map veranschaulicht ( http://submarinecablemap.com/ ). Diese sind alle in der Hand von privaten Telekommunikationsunternehmen. Der spanische Konzern Telefonica ( in Deutschland Inhaber von O2 und Alice) ist im Besitz fast aller Unterseeleitungen nach Südamerika. Um zu verstehen was dies heißt müssen wir den Verlauf eines Datenpakets im Internet verstehen. Wenn ein Internet-User in Lima, Peru eine lokale Website aufruft, so ist der Verlauf des Datenpakets, das mit Eingabe der Website und Enter drücken verbunden ist folgender: Von Lima aus wird das Datenpaket an die Ostküste Südamerikas versandt, von wo aus es über den zentralen Telefonica Server in Madrid läuft. Dann geht es weiter zur Ostküste der USA, weiter nach Kaliforniern, an der Westküste, um von dort wieder nach Lima gesendet zu werden. Theoretisch hat also Telefonica die Macht, die Nachrichten in Südamerika zu kontrollieren. Dafür gibt es meines Wissens aber keinen Beweis. Um aber zu veranschaulichen, dass dies keine realitätsferne Unterstellung ist, möchte ich hier das Projekt Newstweek ( http://newstweek.com/ ) von Julien Oliver und Danil Vasiliev vorstellen. Die beiden sind Critical Engeneeriner ( http://criticalengineering.org/ ). Newstweek ist eine unscheinbare kleine Box die in jede Steckdose gesteckt werden kann und dann das gesamte umliegende Netwerk vereinnahmt ohne, dass Internet-User dies bemerken. So können sie in einem Starbucks sitzen, wo durch die Newstweek Box alle Nachrichten manipuliert werden. Die Manipulation ist für den User nicht sichtbar, da das Gerät nicht die Websiten kopiert, sondern nur die Inhalte verändert. Die beiden in Berlin lebenden Entwickler wollen so auf das Top-Down Distributionsmodell aufmerksam machen, das Nachrichten in großem Ausmaß der politischen Meinungsmache und unternehmerischem Interesse dient.
Oder die Transparency Grenade von Julien Oliver. Eine künstliche Granate, die folgenden Effekt hat: Zieht man den Verschluss um die Granate zu entsichern, werden automatisch alle Daten der umliegenden Computer auf den Server des voreingestellten Inhabers gespielt ( http://transparencygrenade.com/ ). Die Frage, die sich hier auftut ist einfach: wenn 2 Programmierer so etwas in ihrem kleinen Labor ohne große finanzielle Ressourcen entwickeln können, was kann dann ein multinationaler Konzern?
Wir wissen alle, dass beispielsweise China das Internet zensiert. Bestimmte Websites sind hier nicht nutzbar. Dies ist eine sehr offensichtliche Zensur, die allen klar ist. Seit einiger Zeit ist dies aber viel subtiler möglich. DPI (Deep Packet Inspection) ist die Lösung. So kann z.B. ein bestimmtes You-Tube Video von einem Staat oder Unternehmen blockiert werden, ohne das You-Tube im gesamten blockiert wird. So hat Russland ein Video in bestimmten Regionen des Landes blockieren lassen, das die Unschuld von Muslimen an einem Anschlag beweist. Russland Interesse aber hält es für richtiger die Bürger in diesen instabilen Regionen im Glauben zu lassen, dass islamische Extremisten dafür verantwortlich seien ( http://www.wired.com/dangerroom/2012/11/russia-surveillance/all/ ). Wer kann es also merken? Die Manipulation von Massenmedien die Fernsehen oder Zeitung durch Interessengruppen ist vielen Menschen in der westlichen Welt durchaus bekannt. Das dies auch im Internet stattfindet, leider nicht.
DPI ermöglicht es Netzwerkbetreibern (dieser Begriff ist hier relativ: es kann ein privates Unternehmen oder ein ganzer Staat sein) erlaubt es den gesamten Traffic einzelner Personen auszuspionieren. Emails & Webpages können nicht nur gelesen, sondern auch modifiziert werden. Dies ist eine Revolution auf der Ebene der Spionage & Manipulation. Bislang war es nur möglich Traffic zu kopieren und zu speichern. Nicht aber zu modifzieren. Erst war es nur möglich den Empfänger eines Briefes zu bestimmen. Dann konnte man ihn auch aufmachen und lesen. Jetzt kann man den ganzen Brief neu schreiben. Eine Vorstellung die wir aus der analogen Welt so nicht kannten.
DPI ermöglicht dies nicht nur auf offiziellen Websites, sondern auch in sozialen Netzwerken. So können einzelne Posts von Usern einfach verschwinden.
Einer der Anbieter der Technologie ist das Unternehmen RGRCom, die laut eigenen Angaben Ihren Kunden einen zuverlässigen Service anbieten, nicht nur Websiten, sondern auch peer-to-peer Protokolle, Skype Protokolle und Torrent-Analysen auch für den mobilen Bereich anbieten.
Größter Anbieter auf dem globalen Markt für DPI-Lösungen ist übrigens Cisco. Eines der Unternehmen, das auch ein Gros an Leitungen und Server-Kapazitäten für das Internet besitzt. Kunden für DPI-Technologien sind offiziell Staaten wie Russland, Iran und Australien. Inoffiziell England und Amerika.
Was ist also das Internet? Wenn wir die gängige Metapher des Datenhighways nutzen, so sagt das viel über unser Verständnis darüber aus. Wir bewegen uns auf einer Strasse. In meinem Verständnis sind Strassen öffentliche Räume in denen meine Bewegungen durch nationale Gesetze geschützt sind. Das Internet ist aber in privatwirtschaftlicher Hand und ist dann kein öffentlicher Raum.
Auf der einen Seite nutzen wir es um Artikel und Blogs zu komplexen Themen zu lesen, darüber zu diskutieren und versuchen Debatten in ihrer ganzen Komplexität zu erfassen. Auf der anderen Seite tun wir das an einem Medium, das wir nicht völlig verstehen. Hier tut sich eine riskante Doppelbödigkeit auf.
Nicht nur das Internet, sondern viele andere Dinge in unserem Alltag sind technisiert, ohne das wir die Funktionsweisen verstehen, lediglich die Effekte. Letzte Woche war ich bei einem Freund zu Besuch, dessen 8-jähriger Sohn eine Kassette hören wollte. Das Kind wusste nicht wie es mit der Kassette umzugehen hatte. Das Zurückspulen, ein mechanischer Vorgang wurde von dem Kind mit einem Defekt verwechselt, weil es einfach so lange dauert. Mein Freund und ich mussten darüber schmunzeln, dass ein Kind, dass in einer digitalen Welt groß wird, dies nicht kannte. Aber was ist mit uns selbst? Wir verlassen uns völlig auf unsere Smartphones ohne sie zu verstehen. Wir bedienen Oberflächen von Geräten deren Mechanismus völlig versteckt ist. Würden wir ein IPhone aufmachen, so kann eigentlich niemand erklären wofür die einzelnen Bestandteile dienen. Die Funktionsweisen sind uns völlig schleierhaft. Dies ist das Ende des selbstbeschreibenden Objekts. Aber es geht noch weiter. Wenn ich das Telefon selber aufschraube, verliere ich meine Garantie. Auch bei Autos ist dies inzwischen so. Früher konnte ich eine Zündkerze noch selbstständig wechseln. Inzwischen ist dies mit Garantieverlust verbunden.
Das heißt, dass Design eine politische Komponente besitzt. Wenn ich nur noch Oberflächen zur Verfügung stelle, fälle ich Urteile über den Nutzer. Restriktionen und Bewegungseinschränkungen machen es Usern auf der eine Seite leicht, auf der anderen Seite ignorieren sie ihn aber auch völlig. Unsere gesamte technische Infrastruktur ist nicht zu sehen und noch weniger zu verstehen, obwohl wir völlig von ihr abhängig sind.
Unsere Leben, und somit viele Gefühle finden durch diese technischen Geräte statt. Überlegt nur wie schrecklich es wäre unser IPhone zu verlieren. Ich spreche jetzt für mich, aber ich glaube es geht vielen von Euch so. All die Photos, Mails, Musik, etc. Wir haben emotionale Bindungen aufgrund der Inhalte. Einiges davon machen wir öffentlich, anderes halten wir für intim, wie persönliche Mails, Photos, notierte Ideen oder Bankverbindungen. Aber wie ihr ja oben lesen konntet ist dies gar nicht so intim, sondern in unternehmerischer Hand. Wir könnten jetzt lange über die unmoralischen Vorgehensweisen von Unternehmen nachdenken. Mir wäre es lieber, wenn wir über uns selbst nachdenken. Wir haben uns in eine selbstverschuldete Unmündigkeit begeben die wir erstmal realisieren müssen.

„The love letter you´ve wrote five years ago to a person you no longer like is on a business man´s hard disk“ Julien Oliver https://vimeo.com/channels/eyeo2012/52962142

Ein Text von Can Gezer

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Liebe Deinen Troll wie Dich selbst.

In Gewalt in Kommunikation, Netzschau on September 25, 2012 at 12:47 pm

Wenn man vom Internet als dem virtuellen Raum spricht, erzeugt man damit ein großes Missverständnis. Das Wort „virtuell“ meint nämlich nicht – wie viele Menschen zu glauben scheinen – das Gegenteil von „echt“, es bedeutet das Gegenteil von „physisch“. Damit ist das Internet durchaus ein realer Ort, an dem sich reale Menschen mit realen Gedanken und Gefühlen begegnen. Da aber viele der Auffassung sind, es handle sich hier um einen nicht realen Raum, verhalten sie sich auch vollkommen unrealistisch und unangebracht.

Im Internet gelten die selben Gesetze wie auf der Straße. Ein herkömmlicher Erdenbürger würde wohl nicht losziehen und dem ersten, der ihm begegnet ins Gesicht rufen, dass er seine Brille hässlich findet. Man würde nicht an die Wand seines Nachbarn pinseln: „Du bist dumm!“ und man würde auch nicht blindlings wildfremde Menschen in irgendeiner Form verletzen. Sei es durch verbale oder physische Attacken. Die physische Attacke fällt im Internet im engsten Sinne selbstverständlich aus, aber die seelischen Angriffe sind allgegenwärtig und unerträglich unerbittlich.

Das Internet ist kein unechter Raum. Begegnungen, die dort stattfinden hinterlassen ihre Spuren – für immer im Netz und für lange Zeit im Kopf der Betroffenen. In meiner Arbeit bin ich schon so oft mit Trollen konfrontiert worden. Trolle. Jeder kennt sie. Sie tummeln sich in Internetforen und politischen Diskussionen, unter youtubevideos und Blogartikeln, wo sie ungefiltert ihren ganzen Hass in die Welt entladen. Und obwohl jeder der schreibt weiß, dass er sich das nicht zu Herzen nehmen darf, dass er sie nicht füttern, sich nicht mit ihnen unterhalten darf, dass man sie nicht ernst nehmen und ignorieren soll, geht das einfach nicht.

Ich bin keine Maschine. Im Gegenteil. Ich bin ein sehr sensibles Exemplar Mensch und ich habe eine riesengroße Klappe, die meine Angst vor Verletzungen kaschieren soll, ich bin so durchlässig wie ein Taschentuch und ich habe Gefühle. Echte Gefühle. Diese Gefühle sind in diversen shitstorms immer wieder verletzt worden. Man könnte eindringlicher warnen: Nimm es dir doch bitte nicht zu Herzen! Oder: Misch dich halt nicht in irgendwelche Diskussionen ein; oder im allerschlimmsten Fall: Veröffentliche nichts mehr im Internet, aber das kann doch so nicht funktionieren. Es kann doch nicht sein, dass die Opfer der Angriffe sich ein dickeres Fell zulegen oder schweigen müssen. Es kann doch nicht sein, dass Menschen der Mund verboten wird, weil andere Menschen sich im Internet so verhalten wie es ihnen in der Innenstadt nie jemand durchgehen lassen würde.

Sollten wir nicht vielleicht doch sprechen mit den Trollen? Vielleicht sollten wir sie fragen, was sie so wütend macht. Wut entsteht aus Verletzung und vielleicht hat jemand diesen Menschen grausam wehgetan. So sehr wehgetan, dass sie sich nicht anders zu helfen wissen, als diesen Schmerz einfach ganz schnell auf jemand anderen abzuwälzen. Ich weiß, wie die Reaktion eines Trolles auf diesen Absatz hier lauten muss. Er wird lachen müssen darüber, wie weichgespült ich bin, er wird mich als Gutmenschen verlachen und niemals an sich heran lassen, dass es vielleicht schlicht, ergreifend und kitschig nichts weiter als die Liebe ist, die ihm fehlt. Vielleicht ist das der Punkt. Wer Liebe kennt, der will sie haben. Wer sie also nicht haben will, der kennt sie vielleicht gar nicht?! Darum sollten wir vielleicht aufhören damit, sie zu ignorieren. Vielleicht sollten wir ihnen einfach freundlich begegnen bis zu letzt. Mit ihnen zu diskutieren wäre selbstverständlich verkehrt. Trolle wollen nicht diskutieren, in der Regel sind sie gar nicht im Thema. Sie fallen ja gerade dadurch auf, dass sie niemals argumentieren. Nein, wir werden uns weiterhin niemals auf die Diskussion mit einem Troll einlassen, aber vielleicht können wir einfach versuchen ruhig ein- und auszuatmen und ihnen freundlich zu antworten:

„Liebe(r) Name,

bitte beleidige niemanden. Wir können über alles reden, aber bitte freundlich.“

Sollte der Troll dann weiter krakeelen, gibt man ihm noch zwei Chancen mit weiteren freundlichen Kommentaren, im Dritten kündigt man an, dass man es sehr schade findest, Menschen zu blockieren, sich dieses Recht aber vorbehält für den Fall, dass die Gefühle eines anderen verletzt werden. Kommt dann noch ein Kommentar darf er wortlos blockiert werden. Wenn es ein tatsächliches Prinzip im Umgang mit Trollkommentatoren gäbe, auf dass sich alle geeinigt hätten, würde es zwangsläufig zu einem Gesetz werden, sodass Trolle vielleicht in Zukunft schon bei der ersten Warnung in der Lage wären, ihr eigenes Fehlverhalten zu registrieren.

Ja, das klingt alles sehr naiv. Ich weiß, wie all das klingt. Da haben wir ihn wieder, den naiven Gutmenschen. Aber vielleicht ist es auch einfach eine Utopie. Und in jedem Fall ist jeder Versuch besser als kein Versuch. Am Ende ist nichts nötiger als die Selbstreflexion, die einige im Schlaf und andere eben fatal rudimentär beherrschen. Vielleicht kann man einem Menschen auch nicht helfen, der sein Handeln nicht als Gewalt erkennen kann. Vielleicht, vielleicht, vielleicht. Wagen wir den Versuch. Einigen wir uns nicht auf Ignoranz, eignen wir uns lieber auf den Versuch der Toleranz. Diese aufzubringen, dürfte ja beiden Seiten etwa gleich schwer fallen. Geben wir also soviel wie wir selbst erwarten. Mal sehen, was passiert.

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